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Halbseidenes Dreifaltigkleid

Das Thema
Brauche ich den Glauben zum Erkennen oder zum Handeln? Sind alle Frauen Göttinnen? Kann ich an ein Kleid glauben? Gibt es ohne Schnitte keine Fortschnitte? Haben wir die textile Evolution im Griff?  Bin ich zu logisch für jede Religion?

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Antike Göttinnen aller Kulturkreise waren der Ausgangspunkt der Recherche zum Thema Dreifaltigkeit. In Zeiten von Glaubenskriegen und Glaubenskrisen fragte sich Designerin Connyie Rethmann was ihr heilig ist. Sie unterzog ihre Glaubenssätze einer kritischen Prüfung und stellte fest, dass sie in erster Linie immer der eigenen Intuition gefolgt ist. Demokratische Größen, ökologische Produktionsverfahren und Materialien, hochwertige Handarbeit und limitierte Auflagen sind im Hause cocon.commerz keine Modeerscheinung sondern textiles Selbstverständnis. So wird die Erkenntnis um diese Qualitäten als Glaubenssache erkannt und ab dem Sommer 2008 mit den drei neuen Linien „JA, ich will“, „Biograviel“ und „ur-Teile und vorur-Teile made in Hamburg“ benannt.

Die Kollektion
Die Schöpfungs-geschichte der Sommerkollektion 2008:  Archaische Darstellungen von Göttinnen wie die ägyptische „Gottesmutter“ Isis, die erste Leinenweberin, sind Inspiration und Vorlage. In Bi-Color-Jacquard gewebt oder als kostbarer Cut-off tanzen die weiblichen Götter über die eigens für diese „Glaubens- und Aber-glaubenssachen“ entworfene Stoffe aus Naturmaterialien wie chinesischer Haspelseide und Biobaumwolle.